Ich habe mich tierisch gefreut, dass der zweite Teil der BookLess
Trilogie so schnell nach dem ersten Teil erschienen ist. [Keine Ahnung,
wie Du das geschafft hast, liebe Marah!?] Und der Plot hat es in sich,
wie ich finde. Ich frage mich oft, wie die ganzen Autoren immer auf so
tolle Ideen kommen? Mir würde so was nie im Leben einfallen. Die
Geschichte um Lucy und Nathan nimmt schnell an Fahrt auf und ich konnte
es kaum abwarten zu lesen, was als nächstes geschieht.
Nachdem sich Lucy und Nathan im ersten Teil besser kennengelernt haben und Lucy darüber hinaus festgestellt hat, dass sie mit Büchern reden kann, geht es im zweiten Teil der BookLess Reihe um den geheimnisvollen Orden, dem Nathan angehört und um Lucy, die vom Orden verfolgt wird. Die Beziehung zwischen den beiden Hauptdarstellern wird auf eine harte Probe gestellt und man fiebert mit, ob die beiden jemals wieder miteinander sprechen werden. Eine wirklich spannende Geschichte, gut erzählt mit vielen unvorhergesehenen Wendungen.
Besonders gut haben mir auch dieses Mal die tollen Zitate zum Thema Bücher am Anfang eines jeden Kapitels gefallen. Eine wirklich schöne Idee der Autorin.
Leider haben mich zwei Punkte stark gestört und das führte manches Mal dazu, dass ich aus dem Lesefluss kam:
Erstens
erscheinen mir die Charaktere oft nicht ganz greifbar. Sie kommen hier
und da als leere Hülle rüber. Beispiel: Viele Gedanken oder gesprochene
Sätze von Lucy passen einfach nicht zu denen eines Anfang 20 Jahre alten
Mädchens. In solchen Textpassagen scheint der persönliche Schreibstil
der Autorin durch und der Charakter verliert ein bisschen an
Glaubwürdigkeit.
Zweitens: Manchmal wiederholt sich die Autorin in
der Beschreibung von bestimmten Gegebenheiten oder Personen, oder sie
kleidet eine nebensächliche Szene zu stark aus. Oft kam es mir so vor,
als solle der Text damit künstlich in die Länge gezogen werden.
Meine Meinung: Kaufen, weil absolut lesenswert!

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